Bergbau

„In Haslach gräbt man Silbererz, bei Freiburg wächst der Wein... “ -  so gelangt der Bergbau im Kinzigtal auch im südwestdeutschen Badnerlied zu Ehren. Einst gab es im Kinzigtal die größte Zahl von Erz- und Mineralgängen im Schwarzwald. Wie mühsam die Suche nach den edlen Metallen war und was für Schätze gefunden wurden, zeigen Besucherbergwerke und Museen.

Auf Schatzsuche

Schon zur Römerzeit wurde in Verbindung mit dem Bau der Römerstraße von Straßburg nach Rottweil 74 n.Chr. im Kinzigtal nach Edelmetallen geschürft. Aber erst im 13./14. Jahrhundert brachte der Silberbergbau Reichtum in die Region. Zu dieser Zeit konnte man Hunderte von Stollen, Schächten und Bergwerken im Kinzigtal nachweisen.

In silberne Tiefen steigen

Eins der schönsten und bedeutensten Bergwerke, die im Kinzigtal besichtigt werden können, ist die Silbergrube „Segen Gottes” in Haslach-Schnellingen. 

Immer zugänglich ist das Freilichtmuseum „Erzpoche“ in Hausach neben dem Sportplatz von Hausach-Dorf. Hier gewinnt man einen Einblick in die Verarbeitung der Erze.

Besucherbergwerk Segen Gottes in Haslach

Die historische Silbergrube „Segen Gottes“ gehört zu den bedeutendsten alten Bergwerken des Schwarzwaldes. Das Bergwerk ist ein Zeugnis eines rund 800 Jahre alten Bergbaus. Von 01. April bis 31. Oktober täglich außer montags drei Führungstermine jeweils um 11.00 Uhr, 13.30 Uhr und 15.30 Uhr. Von 01. November bis 31. März sind Führungen auf Anfrage auch für Kleingruppen möglich. Saisonverlängerungen an Ostern (im März) bzw. zu den Herbstferien sind möglich. Bitte erkundigen Sie sich.

Bergbaufreilichtmuseum "Erzpoche"

Rund um das Städtchen Hausach sind über 60 Gruben, Stollen und Schächte nachgewiesen, in denen Bergleute früher vor allem nach Silber und Blei gesucht und oftmals auch solches gefunden und abgebaut haben.

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